VOM GETREIDE ZUM MEHL

Aus dem Getreidekorn hochwertige Mehle zu gewinnen ist ein spannender Prozess, 
den wir in der Meraner Mühle täglich durchlaufen.

Hier ist kleiner Einblick:
1. PRÜFEN
Bei Anlieferung des Getreides in der Meraner Mühle nehmen wir erste Muster, die wir im eigenen Betriebslabor auf alle wichtigen Qualitätskriterien überprüfen: Eiweißgehalt, Feuchtigkeit, Gluten (Kleber) und Fallzahl (Enzymaktivität).  

2. REINIGEN
Anschließend wird das Getreide abgeladen und einer ersten sorgfältigen Reinigung unterzogen, damit es sauber in die Silos eingelagert werden kann. Dank einer speziellen Reinigungsanlage wird die Rohware von Bruchkorn, Schalen und Staub befreit. 


Daraufhin wird das Getreide dem „prüfenden Blick“ unseres Farbsortierers unterzogen, welcher in wenigen Millisekunden andersfarbiges Korn erkennt und ausliest. Bis zu neun Tonnen Getreide werden auf diese Weise stündlich geprüft. 

3. ZERKLEINERN
Die Vermahlung erfolgt in zwei Verarbeitungsgängen: dem Zerkleinern und dem Sieben, die sich bis zu 20 Mal wiederholen. Dabei laufen zwei Stahlwalzen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in engem Abstand zueinander, vermahlen auf diese Weise das Korn und befreien es schonend von Schalenteilen.

4. SIEBEN
Nach der Vermahlung passiert das Mahlgut die Plansichter, die es nach Größe sortieren. Jeder Plansichter enthält zwischen 15 und 30 Siebe mit unterschiedlichen Maschenweiten, sodass eine Trennung in Mehl, Grieß und Schalenteile durchgeführt wird. 

5. LAGERN, MISCHEN & ABPACKEN
Zunächst eingelagert in die Mehlsilos, wird das feine Mehl je nach Bedarf für die verschiedensten Mehle und Mischungen herangezogen und abgepackt. 

Einige Fakten im Überblick: 

Produktionsfläche gesamt: 28.000 m2
Über 12.000 t Rohware in 55 silos (400 LKW-Ladungen)
Produktionskapazität konventionelle Mühle: 140 T/24 H
Produktionskapazität Bio-Mühle: 100 T/24 H
Produktionskapazität Roggen-Mühle: 35 T/24 H
MITARBEITER: >50