VOM GETREIDE ZUM MEHL

Aus dem Getreidekorn hochwertige Mehle zu gewinnen ist ein spannender Prozess, 
den wir in der Meraner Mühle täglich durchlaufen.

Hier ist ein kleiner Einblick:
1. DAS WERTVOLLE GETREIDE
Mit viel Sorgfalt wählen wir über 20 verschiedene Getreidesorten aus unterschiedlichen Anbaugebieten aus – darunter auch glutenfreie sowie aus biologisch zertifizierter Landwirtschaft.

2. DIE QUALITÄTSKONTROLLE 
Sobald uns das Getreide erreicht, analysiert das Labor zunächst ein Muster davon auf Qualitätskriterien wie Feuchtigkeit, Eiweißgehalt und -qualität und Enzymaktivität. Gibt das Labor grünes Licht, wird abgeladen. 

3. DIE VORREINIGUNG 
Nun „fährt“ das Getreide mittels Getreideelevator in den höchsten Stock der Mühle. Beschädigte Körner, Stroh, Pflanzenreste und Steinchen werden dort vom eigentlichen Getreide getrennt.

4. DIE LAGERUNG IM GETREIDESILO 
Danach fällt das Getreide direkt in die Getreidesilos und lagert dort bis zur Vermahlung.

5. DAS REINIGEN UND NETZEN 
Vor der Vermahlung mustert unser Farbausleser nochmal alles aus, was nicht einem gesunden Getreidekorn entspricht. Abschließend wird gebürstet und genetzt, also leicht befeuchtet.

6. UNSER HERZSTÜCK, DIE VERMAHLUNG
Dabei wiederholen sich Zerkleinern und Sieben bis zu 20 Mal!
Zwei Stahlwalzen laufen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in engem Abstand zueinander, vermahlen auf diese Weise das Korn und befreien es schonend von Schalenteilen. In sogenannten Plansichtern, die zwischen 15 und 30 Siebe enthalten, erfolgt die Trennung in Mehl, Grieß und Schalenteile.
Wir verfügen über insgesamt 5 Mühlensysteme.

7. DIE RUHE IN DEN MEHLSILOS 
Weiter geht es in die Mehlsilos, in denen das Mehl reift und dabei seinen besten Geschmack entwickelt.

8. DIE KUNST DES MEHLCUVÉES 
Für jedes Produkt entsteht eine abgestimmte, feine Mischung der Mehle, ein Cuvée sozusagen, und wird sorgfältig verpackt.

9. DIE BACKTESTS IM BACKLABOR 
Nicht nur das Labor, sondern auch unsere Backtechniker überprüfen hier regelmäßig durch Backtests die Qualität unserer Mischungen – einfach dem Duft nach frischem Brot folgen!

10. IM HOCHREGALLAGER 
Unser Hochregallager ermöglicht die Lagerung bei unterschiedlichen Temperaturen und holt auf Knopfdruck die gewünschten Produkte zum Verladen. Damit es endlich los geht, zum nächsten spannenden Rezept …

Einige Fakten im Überblick: 

Produktionsfläche gesamt: 28.000 m2
Über 12.000 t Rohware in 55 Silos (400 LKW-Ladungen)
Produktionskapazität konventionelle Mühle: 140 t/24 h
Produktionskapazität Bio-Mühle: 100 t/24 h
Produktionskapazität Roggen-Mühle: 35 t/24 h
MITARBEITER: >60